Das eBook: Mehr als ein Trend

Noch vor wenigen Jahren kannte sie kein Mensch, heute sind sie nicht mehr wegzudenken: Die E-Books. Sie bieten viele Vorteile gegenüber dem klassischen Buch, haben allerdings auch ihre kleinen Schwächen. Die Zukunftsaussichten für das digitale Buch sind dennoch gut.

Was ist ein eBook?

Unter einem eBook versteht man ein elektronisches Buch. Es ist in digitaler Form verfügbar und kann über einen so genannten E-Book-Reader abgerufen werden. Auf diesem lassen sich diverse eBooks (Bestseller, Neuerscheinungen und Zeitschriften), aber mittlerweile auch Musik und Filme speichern. Auch Spiele laufen auf dem einen oder anderen modernen Reader. Bis vor einigen Jahren war diese Entwicklung noch undenkbar. Als 1988 der erste E-Book-Reader vorgestellt wurde, waren digitale Bücher noch ein Nischenmarkt, der kaum bedient wurde. Erst mit der Einführung von PDF und anderen Dateiformaten entwickelten diverse Unternehmen eigene Reader. Kindle beispielsweise, ist der E-Book-Reader des Unternehmens „Amazon.com“. Mit ihm lassen sich digitale Bücher dank der „e-ink“-Technologie wie normale Bücher lesen. Vom Format über die Schriftgröße bis hin zur Farbe lassen sich dabei unterschiedlichste Einstellungen vornehmen. Wer ein Buch gerne auf Englisch lesen möchte, kann das ebenfalls tun. Das sind allerdings nur zwei Vorteile der E-Books.

Vor- und Nachteile

Die Vorteile eines E-Books liegen buchstäblich auf der Hand. Ein E-Book-Reader ist leicht, lässt sich problemlos transportieren und verbraucht nicht viel Platz. Auf ihm lassen sich tausende Bücher speichern, was gerade auf längeren Reisen praktisch ist. Darüber hinaus lässt sich mit dem Reader auch Nachts bequem lesen. Die Beleuchtung ist weniger störend als eine Nachttischlampe und eignet sich deshalb vor allem für Menschen, die sich ein Zimmer teilen. Ein E-Book-Reader ist also wesentlich komfortabler als ein klassisches Buch. Zudem ist er auf Dauer günstiger. Viele Klassiker und Bestseller lassen sich in digitaler Form kostenlos herunterladen und auch neue Bücher sind meist günstiger als die gedruckten Exemplare.

Neben den vielen Vorteilen haben eBooks auch einige Nachteile. So ist das Gefühl beim Lesen natürlich nicht mit einem klassischen Buch aus Papier zu vergleichen. Menschen, die ihre Bücher gerne in physischer Form haben möchten, um Notizen zu machen oder sie ins Regal zu stellen, sind also im Nachteil. Zudem sind E-Book-Reader etwas empfindlicher als gedruckte Bücher. Gerade auf längeren Reisen oder bei Kontakt mit Wasser können sie Schaden nehmen. Die Buchpreisbindung ist ein weiterer Nachteil der E-Books. Im Normalfall zahlt man für die digitale Version eines Buches fast genau so viel wie für die physische Variante, erhält jedoch nur eine Datei.

Das eBook: Zukunftsprognose

In Zukunft werden E-Books wohl noch wesentlicher häufiger genutzt als heutzutage. Das Format ist beliebter denn je, was aus den Verkaufszahlen der digitalen Bücher und der E-Book-Reader abzulesen ist. Zudem wird die nächste Generation mit den digitalen Medien aufwachsen, was weitere Wachstumsimpulse auslösen wird. Zudem spielen auch die Kosten eine Rolle. Die Verlage zahlen weitaus weniger, um Bücher zu publizieren und die Leser profitieren davon. Auch die E-Book-Reader werden immer günstiger. Sie sind mittlerweile für weniger als hundert Euro erhältlich. Gleichzeitig steigt jedoch die Qualität der Reader. Kindle und Co. sind mittlerweile so ausgereift, dass sie gedruckten Büchern in nichts nachstehen. Generell bietet ein E-Book so viel Flexibilität, dass es das klassische Buch früher oder später ablösen könnte. Das betrifft auch die Langlebigkeit. Bücher auf Deutsch, Englisch oder einer anderen Sprache können in digitalisierter Form ewig überdauern, während das gedruckte Buch früher oder später Verschleißerscheinungen aufweist.

Bild: Lupo / pixelio.de

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