Machen Sie ihre Marke auch online stark – Digitale Markenentwicklung

Ihre Marke ist auf dem analogen Markt stark vertreten, aber es hapert im digitalen Bereich? Heutzutage schreitet die digitale Markenentwicklung immer weiter voran. Die meisten Kunden halten sich im lieber im Internet auf, als Zeitschriften und Werbeprospekte zu lesen. Viele Marken machen das zu Ihrem Erfolg, indem sie im Internet ihre Marke etablieren. Dafür nutzen sie viele Komponenten und Instrumente, die ihnen den gewünschten Erfolg bescheren sollen.

Bevor wir zu den Instrumenten und Maßnahmen kommen sollten zunächst einmal die Begrifflichkeiten geklärt werden. Neben dem Begriff digitales Marketing, dient auch der Begriff Online Marketing als geeignete Umschreibung. Online Marketing spielt sich im Internet ab und beschreibt die Kommunikation zum Nutzer. Mit dieser Strategie gelingt es eine Marke im Internet zu positionieren und den Nutzern die jeweiligen Angebote und Leistungen zu präsentieren.

Um das Angebot zwischen der Menge an Informationen sichtbar zu machen, ist mehr als nur ein Marketing-Instrument nötig. Ein großer Vorteil, den das digitale Marketing mit sich bringt: Mit Hilfe gezielten Online Marketing Strategien besteht für den Auftraggeber das Potenzial, eine viel größere Zielgruppe, als mit reinen Print Marketing zu erreichen. Im Internet muss der Nutzer nicht erst eine Zeitung abonnieren oder die Zeitung in die Hand nehmen. Die meisten User sind tagtäglich Online unterwegs. Die Informationen kommen unaufgefordert auf ihn hinzu. Das wird meistens durch eine Filterblase erreicht, welche später noch genauer thematisiert wird.  Um Online Marketing Strategien gezielt nutzen zu können, sollte jede Marke und jedes Unternehmen die Nutzertätigkeiten auf ihrer jeweiligen Seite messen, denn nur so lässt sich der Erfolg der Marke im Netz messen. Hierfür werden bestimmte Analysetools herangezogen, die erheblich zur digitalen Markenentwicklung beitragen.

 

Wichtige Komponenten im Online Marketing

Zu den Marketing-Instrumenten gehören viele verschiedene Komponenten.
Unter anderem sind das Online PR, Suchmaschinenoptimierung, Social-Media-Marketing und E-Commerce. Aber auch Usability-Optimierung, Affilate-Marketing, E-Mail-Marketing, Content-Marketing, Inbound-Marketing, Native-Advertising und Marketing-Automatisierung zählen zu den bekannten Instrumenten der digitalen Welt.

Ein großer Pluspunkt ist, dass diese Strategien nicht nur einzeln angewandt werden müssen, sondern immer kombinierbar sind. Teilweise ist eine gezielte Kombination verschiedener Online Marketing Strategien sinnvoll, um ein optimales Ergebnis zu erzielen. Möglicherweise ist die SEO einer Marke gut, jedoch ist sie in sozialen Netzwerken nicht vertreten. Das wäre genauso schlecht, als umgekehrt.

 

Social Media Marketing

Mit dem Social-Media-Marketing wird in sozialen Netzwerken mit dem User agiert. Für eine digitale Markenentwicklung ist das Social-Media-Marketing unabdingbar. Hier wird mit der Community kommuniziert und diskutiert. Zu den haben User die Möglichkeit aktiv zu werden, indem sie Beiträge kommentieren, liken oder teilen. Sie können jederzeit von Empfängern zu Sendern werden. Außerdem können sie mittels des Messengers das Unternehmen kontaktieren. So entsteht eine Face-to-Face Verbindung. Diese Art der direkten Verbindung birgt Nähe zum Nutzer, wodurch dieser sich der Marke nah und vertraut fühlt. Das Ziel einer digitalen Markenentwicklung findet sich darin wieder, dass die Nutzer sich mit der Marke identifizieren. Dieses Ziel kann auf Social-Media-Kanälen gut verfolgt und erreicht werden. Denn wenn die User der Marke folgen, ihre Meinung zu bestimmten Posts abgeben und besondere Marken Ereignisse mit ihren Freunden teilen, entwickeln sie ein größtenteils unterbewusstes Identifikations-Gefühl.

Als Social Media Kanal bezeichnen wir die unterschiedlichsten sozialen Netzwerke wie Facebook, Instagram, Xing, LinkedIn, Snapchat, Pinterest und viele weitere. Unterschiedliche Zielgruppen sind auf unterschiedlichen Kanälen vertreten. So ist es nicht verwunderlich, dass die entsprechende Zielgruppe durch den Kernbereich des jeweiligen Social-Media-Kanals beeinflussbar ist. Je nach Konzept und Strategieplanung der digitalen Markenentwicklung, sollte genau bedacht werden auf welchem Kanal sich die Zielgruppe befindet und welcher Kanal am meisten Sinn für die Entwicklung der Marke macht.

 

Suchmaschinenoptimierung

Das Suchmaschinenmarketing spaltet sich in zwei Bereiche. Das erste ist die Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Das zweite ist die Suchmaschinenwerbung, kurz SEA. Die Suchmaschinenwerbung beschreibt die Werbung, die den Nutzern beim Internetbesuch angezeigt wird, Z.B Google AdWords.
Die Suchmaschinenoptimierung ist eine organische Optimierung des Rankings. Diese Methode wird dazu benutzt mit Bildern, Videos sowie Blogbeiträgen auf der ersten Seite bei Google zu ranken, um sie somit auf die ersten Ergebnisse zu platzieren. Da es bei einer Google-Suche unzählige Ergebnisse gibt, ist es wichtig Ihre Marke ganz weit oben zu platzieren. Ansonsten wird Ihre Website beim Nutzer untergehen.

 

Die Einflussfaktoren für ein optimales Ranking

Hat der Nutzer ein Informationsbedürfnis, tippt er es in seine Suchmaschine ein. Nach seiner Sucheingabe erhält er aber so viele Ergebnisse an Websites, dass es ihm in den meisten Fällen unmöglich ist, alle zu lesen. Einige der Suchergebnisse sind besonders wichtig für sein Informationsbedürfnis, wogegen andere eher unrelevant sind. Da er aber nicht alle Suchergebnisse lesen kann, klickt er meist nur die Ergebnisse der ersten Seite an. Mit Google Seite 2 kommen die meisten Nutzer so gut wie nie in Berührung, selbst wenn die Ergebnisse der zweiten Seite inhaltlich besser wären.
Die Sortierung der Websites kommt durch den Algorithmus der Suchmaschine zusammen. Man nennt dies Ranking. Mit den folgenden Faktoren können Websitebetreiber erreichen, dass auch ihre Website oben erscheint. Im Folgenden finden Sie die Einflussfaktoren für das Ranking:

• Textstatistik
• Aktualität
• Popularität
• Personalisierung
• Lokalität
• Und technische Faktoren

Textstatistik 

Bei diesem Einfluss-Faktor sucht der Crawler das Keyword in den Dokumenten der Website und gleicht es danach ab. Die HTML-Dokumente, in denen es am häufigsten vorkommt, werden höher gelistet. Die Textstatistik geht also auf den Inhalt ein. Da es oft nicht reicht möglichst viele Keywords zu verwenden, werden auch Headlines, unterstrichene Wörter und markierte Wörter höher errechnet als ein einfacher Fließtext.

Popularität

Popularität meint ein linktopologisches Verfahren. Dieses spricht die Verlinkungen von anderen Websites an. Links auf die eigene Website werden dabei als Empfehlung anderer gesehen und als achtbar gemessen. Bei diesem Faktor wird ebenfalls das Klickverhalten der Website-Besucher ausgewertet und analysiert. Mit verschiedenen Tools misst man, wie der User auf die Seite gelangt ist, was er auf der Website macht und wie lange er auf der Seite bleibt. Meistens gelangt der Nutzer über eine Universalsuchmaschine auf Ihre Website. Anderenfalls gelangt er von einer anderen Seite auf Ihr Angebot. Dafür muss die Website aber schon bekannt sein. Damit aber auch neu erstelle Websites eine Aussicht auf ein hohes Ranking haben gibt es noch einen zusätzlichen Faktor, der dies ausgleicht.

Aktualität

Die Aktualität gilt als der Ausgleichfaktor zur Popularität. Webauftritte werden höher gerankt, wenn sie oft bearbeitet, neu erstellt oder aktualisiert werden.


Lokalität

Die Lokalität beschreibt die Abgleichung des Standortes des Internetnutzers mit dem Standort des Servers, an dem das Webdokument liegt und von wo aus es hochgeladen wurde. Das geschieht mittels der Verknüpfung von GPS, WLAN, IP des Gerätes oder der mobilen Daten des Smartphones.

Personalisierung

Dieser Rankingfaktor zielt auf die personalisierten Daten ab, die der Nutzer im Internet hinterlässt.
Die Ergebnisse, die der Nutzer erhält werden genau auf ihn abgestimmt. Damit eine Personalisierung erarbeitet werden kann zu, werden die bisher getätigten Suchanfragen des Nutzers benötigt, die Verweildauer, die er auf welchen Websites verbringt und die Daten, die er eingegeben hat. Der User befindet sich durch die Personalisierung in einer Filterblase des Internets, die schon oben angesprochen wurde. Durch die Filterblase erhält der Internetnutzer nur die Suchergebnisse und Artikel, welche seinen Interessen sowie Auffassungen entsprechen. Bei kritischen Auseinandersetzungen oder Recherchearbeiten ist das aber oft ein Manko, welches oft in der Kritik steht.

Technische Faktoren

Zu den technischen Einflussfaktoren gehören alle technischen Funktionen einer Website. Das HTML Dokument sowie das CSS Dokument sollten sorgfältig und ohne Fehler geschrieben sein. Neben dem sauberen HTML gehören genauso Fakten eine responsive Website und die Geschwindigkeit des Hosters zu den technischen Faktoren dazu. Responsive bedeutet, dass die Website auf den Endgeräten angepasst ist. Auf einem Smartphone wird sie dementsprechend anders angezeigt, als auf einer Website.

 

Hohes Ranking für eine gute digitale Markenentwicklung

Wenn Ihre Marke im Netz also oben positioniert sein will, müssen Sie die Marke mit Hilfe von SEO optimieren.

Dabei setzt sich der erste Punkt mit den entsprechenden Keywords im jeweiligen Dokument auseinander. Die benötigten und zuvor analysierten Keywords müssen sich im Fließtext, im Titel, in Headlines, Textmarkierungen, Bildern und im Metatag wiederfinden. Mit den Keywords, oder auch Schlagwörter genannt, etikettiert man die Wortkombinationen, die ein Internetnutzer möglicherweise bei seiner Suchanfrage wählen könnte, wenn er auf Ihr Webangebot hergeleitet werden soll. Bildern und Videos können mit einem Dateinamen indexiert werden. Mit dem Befehl „Alt“ kann man das Bild dann mit Keywords füllen.

Der zweite essenzielle Punkt für ein gutes SEO nennt sich Usability, also die Benutzerfreundlichkeit Ihrer Website. Die Benutzerfreundlichkeit zeigt an, wie gut die Website strukturiert ist, damit sich der Nutzer zurechtfindet.
Auch wichtig ist es, die Website immer wieder zu aktualisieren. Der Crawler muss somit die Website erneut auslesen.

Letzteres ist die Wahl des Hosters entscheidend. Dieser muss schnell sein und die Website dem User schnell ausspielen. Außerdem darf der HTML Code keine Fehler enthalten und möglichst wenige Doppelungen.

 

Online-Kommunikation

Zu den Marketing-Instrumenten, die wichtig für die digitale Markenentwicklung sind, gehört auch die Online-Kommunikation, bei der festgehalten wird, wie eine Marke mit dessen Community kommuniziert. Darunter fallen dann auch E-Mail-Marketing, Mobile-Marketing und die Kommunikation per Chat. Der Chat hat den Vorzug, dass die User sich näher am Unternehmen fühlen, da sie dieses mit dem Chatten mit Freunden assoziieren. Hier wissen sie eine schnelle zu bekommen. Der Nachteil kann sich ergeben, wenn es um komplexere und schwierige Fragen geht, die nicht in ein paar Sätzen erklärt werden können. In solchen Situationen wäre eine Kommunikation per E-Mail sinnvoller. Bietet eine Firma oder eine Agentur aber beide Varianten an, liegt die Entscheidung beim User.

 

E-Commerce

Unter E-Commerce versteht man den elektronischen Handel im Netz. Hier entscheidend sind alle Leistungen um den Verkaufsprozess herum. Es ist nicht der Verkaufsprozess an sich, sondern viel mehr die Leistungen, wie dem Kundenservice, die Bezahlmöglichkeiten, die Vermarktung und die Kommunikation. Als Vermarktung ist der Prozess vor der Kaufentscheidung gemeint, die den Kunden zum Produkt hinleiten. Hier zählen Design und Wording. Dank E-Commerce können die Kaufprozesse von überall aus getätigt werden. Der Kunde muss kein Geschäft mehr betreten. Außerdem stärkt E-Commerce die digitale Markenentwicklung. Heutzutage bieten alle großen Marken E-Commerce an, um diese digitale Markenentwicklung zu stärken.

 

Design für ein besseres Marketing?

Was niemals außer Acht gelassen werden sollte ist das Design. Zum einen spielt Design im Webdesign der Website eine große Rolle. Zum anderen ist Design auch in sozialen Netzwerken wichtig. Hier werden tagtäglich Fotos gepostet, Sprüche verfasst und Beiträge gestaltet. All dies muss einem stimmigen Layout angepasst sein. Die Beiträge müssen ordentlich und leserlich formatiert werden und nicht zu viel Text beinhalten. Auch die Textlänge ist eine entscheidende Frage für das Design und die Kommunikation. Bei selbstgestalteten Zitaten und Sprüchen müssen Hintergrund und Schriftart zusammen harmonieren und zur Marke passen. In den verwendeten Fotos sollte der goldene Schnitt beachtet sein. Außerdem sollten die Farben auf den Fotos mit der Marke harmonieren oder die Farben der Marke aufgreifen. Somit erzielt das Unternehmen eine optimale digitale Markenentwicklung.

Unter dem Begriff Webdesign versteht man den Auftritt der Website auf gestalterischer Ebene. Ebenso im Webdesign spielen Farben eine entscheidende Rolle. Die Website sollte unbedingt die Farben des Logos und somit der Marke mit aufgreifen. Neben der Farbe zählt beim Webdesign auch der Aufbau einer Website, die Formen, Eyecatcher, Blickführung und Fotos gezählt. All diese Komponenten müssen aufeinander aufbauen, harmonieren und Verständnis bringen. Das Thema der Website oder der Marke muss auf dem ersten Blick ersichtlich sein. Hier zählt ebenso die Navigation dazu, welche der Website Struktur bringt. Entscheidend für das gewählte Design ist die Zielgruppe, welche bei der Gründung eines Unternehmens in den meisten Fällen schon festgelegt ist.

Das Design ist abhängig davon, ob die Zielgruppe jung und locker oder konservativ und klassisch ist. Ein Design für eine mehr konservative Community muss klassischer und aufgeräumter gestaltet sein, als ein Design für eine junge, flippige Zielgruppe. Für junge User können ein Eyecatcher, grellere Farben und ein dynamisches Layout nützlich sein. Bei einer älteren Zielgruppe sollte darauf geachtet werden, dass das Layout schlicht ist und die Farben eher gedeckt sind.

 

Wo liegen also die Vorteile von Online Marketing für die digitale Markenentwicklung

Der erste Vorteil des Online Marketing liegt bei der Reichweite. Man erreicht hier viel mehr Menschen, als in den klassischen Medien. Außerdem gibt es Datenanalysen, mit denen man die Usertätigkeiten auf der Website auswerten kann. Hier wird ersichtlich, was die Nutzer auf der Website anklicken, wie lange sie auf einer Seite bleiben und wie sie dort hingekommen sind. Außerdem wird eine Zielgruppe analysiert. Dies kann ausgewertet werden und für die weitere digitale Markenentwicklung Verwendung finden. Hierdurch können dann mehr potentielle Kunden erreicht werden, die bisher nicht beachtet wurden. Online Marketing ist außerdem kostengünstiger, als Konzepte, welche mit Printprodukten fungieren. Insgesamt ist zu sagen, dass für die digitale Markenentwicklung die Online Kommunikation essenziel ist.

 

Online Kommunikation für Jedermann?

Die letzte Frage, die sich stellt ist, ob Online Kommunikation für jedes Unternehmen geeignet ist. Für die digitale Markenentwicklung ist sie zumindest wegweisend. Durch die Unmengen von Strategien und Möglichkeiten ist digitales Marketing für jedes Unternehmen sinnvoll. Hierbei ist natürlich in unterschiedliche Marketing-Strategien unabhängig von Ihrem Unternehmen und Ihrem Unternehmensziel, das sie anstreben, zu unterscheiden.

 

Kunden erhalten ebenso wie Unternehmen durch das Online Marketing beide Vorteile. Die Kommunikation gestaltet sich hier für die digitale Markenentwicklung viel einfacher, als in den klassischen Medien, wo es nur das Modell Sender zu Empfänger gibt.