Schulabschluss – was kommt jetzt? 7 Möglichkeiten!

Nach dem Schulabschluss beginnt für Sie ein neuer Lebensabschnitt.

Das Abitur ist ein wichtiger Meilenstein. Doch was kommt danach? Diese Frage stellt sich für alle Schüler, meist schon einige Monate vor dem eigentlichen Abschluss. Denn nun müssen Bewerbungen geschrieben werden. Auch für diejenigen, die erst einmal ein Volontariat machen möchten, gehen die Planungen jetzt los. Die vielen Möglichkeiten, die es für das Jahr nach dem Abi gibt, können schnell überfordern. Je nachdem, ob Sie lieber erst einmal reisen oder Ihr erstes Geld verdienen möchten, hilft es, die eigenen Prioritäten zu kennen. Dann ist es meistens kein Problem, eine Entscheidung zu treffen.

1. Als Volontär Erfahrungen im Ausland sammeln

Ein Auslandsaufenthalt nach dem Schulabschluss ist eine gute Gelegenheit, etwas Abstand von den Abschlussprüfungen zu gewinnen und selbstständiger zu werden. Für viele Schülerinnen und Schüler ist ein Auslandsaufenthalt der erste Meilenstein nach dem bestandenen Abitur. Gerade wenn Sie sich nach dem Schulabschluss noch unsicher sind, wie Ihre weitere Karriere verlaufen könnte, kann ein Volontariat neue Perspektiven bieten. Auch wenn noch eine Wartezeit bis zum Beginn der Ausbildung oder des Studiums überbrückt werden muss, bietet sich ein Auslandsaufenthalt an.

Ein Aufenthalt im Ausland kann bedeuten, dass Sie im Rahmen eines Praktikums oder eines Freiwilligeneinsatzes arbeiten. Viele Arbeitgeber und Organisationen unterstützen ihre Volontäre dabei, indem sie die Unterkunft organisieren und Sprachkurse anbieten. Die Freiwilligen arbeiten in sozialen, ökologischen und kulturellen Bereichen und unterstützen regionale Organisationen. Vor allem in Schwellen- und Entwicklungsländern suchen viele Organisationen Helfer, um Projekte umzusetzen. Schon vor der Suche nach einem Freiwilligeneinsatz sollten Sie sich grob für einen
Bereich und mögliche Einsatzländer entscheiden.

Es gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, wie das Volontariat gestaltet werden kann. Nicht zuletzt ist das eine finanzielle Frage. Wichtig ist es aber auch, schon im vorher den Zeitrahmen festzulegen. Nicht zuletzt entscheiden sollten Sie nach den persönlichen Sprachkenntnissen und Präferenzen.

– ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ)
– ein geförderter Freiwilligendienst
– ein nicht geförderter Freiwilligendienst

Je nachdem, welcher weitere Karriereweg eventuell geplant sein könnte, kann schon das vorangegangene Volontariat eine wichtige berufliche Erfahrung sein. Durch ein Volontariat erwerben Sie Kompetenzen, die in Ihrer Schullaufbahn wahrscheinlich kaum eine Rolle spielten. Abseits von Benotungen, die in Schule und Studium allgegenwärtig sind, können Sie sich hier bei einer sinnvollen Tätigkeit einbringen und Ihnen unbekannte Arbeitsbereiche kennenlernen.

Wer nach dem Abi nicht unbedingt ins Ausland möchte, kann ein Freiwilliges Soziales Jahr natürlich auch im eigenen Land absolvieren. Dabei werden nicht weniger wertvolle Einblicke in das Arbeitsleben gewonnen, als beim Volontariat im Ausland.

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2. Erfahrungen durch ein Praktikum sammeln

Die Entscheidung für eine Berufsausbildung oder ein Studium fällt nicht leicht. Nach dem Abschluss stehen viele Abiturienten vor der Frage, wie Ihr Wunschberuf in der Praxis aussieht. Zwar sind Studienfächer oder Inhalte der Ausbildung oft bekannt, aber der Berufsalltag selbst beinhaltet andere Aufgabenstellungen. Wenn Sie sich zu Ihrem Wunschberuf noch gar keine Vorstellung machen können, wie die tägliche Arbeit abläuft, könnte ein Praktikum hilfreich sein. Nicht zu vergessen sind dabei auch die Kontakte, die Sie im Praktikum knüpfen werden. Verläuft das Praktikum erfolgreich, könnten die Kontakte zum Unternehmen sich später als hilfreich erweisen. Dabei ergeben sich oft weitere Möglichkeiten, beispielsweise auf eine Tätigkeit als Werkstudent.

Die meisten Unternehmen, aber auch öffentliche und soziale Einrichtungen bieten Möglichkeiten, in den Berufsalltag zu schnuppern. Bei der Suche nach einem Praktikum finden Sie viele Stellen durch öffentliche Ausschreibungen. Lohnend ist es oft auch, einfach beim Unternehmen nachzufragen und bei positiver Antwort eine Initiativbewerbung zu schreiben. Dabei können in der Regel gleich die Arbeitsbedingungen mit dem Praktikumsplatz geklärt werden. Ein Praktikum kann von wenigen Wochen bis hin zu einem Jahr dauern.

Schon vor der Praktikumssuche können Ihnen folgende Fragen helfen, eine geeignete Stelle zu finden:

– Welche Bereiche interessieren mich?
– Welche Schulfächer haben mir Spaß gemacht?
– Welche Stärken habe ich?
– Welche Schwächen habe ich?
– Welche Kompetenzen möchte ich ausbauen?

Ein Praktikum sollte Ihren Interessen entsprechen, aber auch Ihren persönlichen Kompetenzen. Sie sollten sich deswegen nicht hinreißen lassen, ein Praktikum in einem Bereich anzutreten, der Ihnen nicht liegt. Damit sich ein roter Faden im Lebenslauf abzeichnet, sollte das Praktikum Ihren Berufswünschen entsprechen. Dadurch zeigen Sie künftigen Arbeitgebern, dass Sie sich umfassend in Ihrem Wunschbereich weiterbilden möchten. Sogenannte „Soft Skills“, wie das Arbeiten in Projekten und Teams, sind Pluspunkte bei Bewerbungen. Neben den durch die Schule vermittelten Kenntnissen lohnt es sich, auch diese Fähigkeiten weiter auszubauen.

Ein freiwilliges Praktikum, das der Berufsorientierung dient, wird in der Regel entlohnt. Wenn das Praktikum länger als drei Monate dauert, besteht außerdem Sozialversicherungsschutz. Das Praktikumsgehalt ist in der Regel nur gering, sodass es unter Umständen nicht dazu reicht, die Lebenshaltungskosten zu decken. Vor Antritt des Praktikums sollten Sie sich unbedingt in den Praktikumsvertrag einlesen und zu Ihren rechtlichen Ansprüchen als Praktikant informieren.

Wer nach dem Abi ein Jahr überbrücken muss, kann natürlich auch verschiedene Praktika nacheinander machen. Dadurch bieten sich noch mehr Möglichkeiten, Arbeitserfahrungen zu sammeln.

3. Als Au-pair ins Ausland

Viele Menschen entscheiden sich nach dem Schulabschluss für einen Einsatz als Au-pair. Ein Au-pair wohnt bei einer Familie und unterstützt diese im Alltag. Das Au-pair bekommt dafür ein Zimmer, Essen und Taschengeld. Wie der Aufenthalt aber genau aussieht, wird in einem Vertrag mit der Gastfamilie geklärt. In der Regel bleibt ein Au-pair ein Jahr bei der Gastfamilie.
Die meisten Au-pair finden eine Stelle über eine Agentur, bei der sich auch die Familien anmelden können. Die Agentur vermittelt zwischen Bewerbern, die zueinander passen können und regelt die rechtlichen Schritte. Dadurch haben sowohl das Au-pair als auch die Gastfamilie Sicherheit, falls es mit dem Zusammenleben nicht funktioniert.

Für Absolventen, die länger ins Ausland möchten, ist eine Stelle als Au-pair gut geeignet. Das gilt insbesondere, wenn Sie sich weiterhin Familienanschluss wünschen. Viele Gastfamilien nehmen das Au-pair in ihren Alltag auf und lassen es an ihrem Leben teilhaben. Dabei sollte natürlich die Chemie stimmen. Das Zusammenleben mit Menschen und der familiäre Umgang sollte Ihnen deswegen liegen.

Die meisten Gastfamilien wünschen sich ein Au-pair, das sich in ihre Leben einbringt. Gerade wenn Sie als Au-pair Kinder betreuen, ist die Stelle mit viel Verantwortung verbunden. Im Gegenzug dazu erhält das Au-pair meistens wertvolle Einblicke in das Leben in einem anderen Land. Gerade zum Vertiefen der Sprachkenntnisse ist eine Stelle als Au-pair gut geeignet. Viele Gastfamilien fördern ihr Au-pair auch beim Besuch einer Sprachschule oder anderer Bildungsangebote.

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Vor der Suche nach einer Stelle als Au-pair sollten Sie sich selbst folgende Fragen stellen:

– Kann ich mir vorstellen, täglich Hausarbeiten zu verrichten?
– Kann ich gut mit Kindern umgehen?
– Möchte ich Verantwortung übernehmen?

Sehen Sie sich unterschiedliche Agenturen an und versuchen Sie, Erfahrungsberichte zu bekommen. Eine gute Agentur ist wichtig, um eine passende Gastfamilie zu finden und sich rechtlich abzusichern. Dazu gehört auch die Frage nach den täglichen Arbeitszeiten, dem Taschengeld und den Freizeiten. Sollten Sie während Ihres Aufenthalts Probleme mit der Gastfamilie haben, sollte Ihre Agentur Sie unterstützen und zwischen den Parteien vermitteln.

4. Eine Berufsausbildung nach dem Abitur

Nach dem erfolgreichen Schulabschluss denken viele Abiturienten zuerst ans Studium. Doch auch Abiturienten sollten eine Ausbildung in Betracht ziehen. Im Gegensatz zum Studium an der Universität sind Ausbildungen meist praktischer ausgerichtet. Für viele Abiturienten lohnt es sich deswegen, durch eine Ausbildung einen Bereich erst einmal kennenzulernen. Nach dem Abschluss der Ausbildung besteht dann immer noch viele Möglichkeiten, sich durch ein Studium oder anderweitig fortzubilden.

Absolventen von Ausbildungsberufen haben dabei oft viele Vorteile gegenüber den unerfahreneren Studenten ohne Berufserfahrung: Sie besitzen bereits Kenntnisse ihres Fachbereichs und können ihre Kompetenzen ins Studium einbringen. Auch haben Studenten mit einer abgeschlossenen Ausbildung weniger Druck im Studium, da sie durch ihren Abschluss bereits eine Sicherheit besitzen. Die Möglichkeit, erst einmal eine Ausbildung zu machen, sollten Sie deswegen immer in Betracht ziehen.

Während der Berufsausbildung bekommen Sie bereits Ihr erstes Gehalt. Dadurch stehen Sie nach dem Schulabschluss schneller auf eigenen Beinen, ohne auf finanzielle Unterstützung angewiesen zu sein. Der finanzielle Vorteil unterscheidet sich deutlich vom kostenintensiven Studium. Das ist meist nur durch die Unterstützung der Eltern und Fördermittel möglich. Nach der Berufsausbildung können Sie sich so erst einmal entscheiden, ob Sie sich weiter fortbilden möchten oder erst einmal arbeiten.

Ob eine Ausbildung für einen Beruf notwendig ist, hängt immer vom Wunschberuf ab. In vielen technischen Berufen ist die Ausbildung eine sinnvolle Zwischenstation, in der praktische Fähigkeiten erlernt werden. Aber auch in sozialen und medizinischen Berufen ist die Ausbildung ein guter Einstieg, durch den Sie Einblicke in den Alltag gewinnen. Beispielsweise kann eine Krankenpflege-Ausbildung eine gute Überbrückung bis zum angestrebten Medizin-Studium sein. Die theoretischen, praktischen und sozialen Kompetenzen, die dabei erlernt werden, werden im späteren Studium und Berufsleben hilfreich sein und Sie von anderen Studenten unterscheiden. Darüber hinaus ist die Berufsausbildung eine gute Entscheidungshilfe, gerade bei arbeitsintensiven Studiengängen, wie dem der Medizin.

5. Studium nach dem Schulabschluss

Der klassische Weg nach dem Abitur ist es, ein Studium anzuschließen. Viele Abiturienten arbeiten schon in der Schulzeit auf ihr Wunschstudium hin. Wissen Sie bereits, welches Studium Sie anstreben, ist es kein Fehler, direkt nach dem Abitur durchzustarten. Vielleicht haben Sie bereits Erfahrungen in einem Schülerpraktikum gesammelt und für eine bestimmte Fachrichtung entschieden. Auch im Studium gibt es die Möglichkeit, einen Auslandsaufenthalt, ein Praktikum oder ein Urlaubssemester einzulegen. So sind Sie im Studium nicht ausschließlich an Ihre Universität gebunden und können durchaus öfter einen Tapetenwechsel vornehmen.

Für Abiturienten stellt das Studium oft eine große Umstellung dar. Bereiten Sie sich darauf vor, dass Sie ab jetzt selbstständig für Ihre Leistungen verantwortlich sind. So gut wie alle Universitäten besitzen jedoch eine gutes Hilfsnetzwerk, das Studenten in allen Lebenslagen unterstützt. Für Abiturienten, die gut organisiert sind, ist der Übergang ins Studium deswegen meist gut machbar. Wichtig ist, im Zweifel die richtigen Stellen zu kennen und dort nach Hilfe zu fragen. Schon vor dem Studium gilt es deswegen einige Fragen zu klären.

– Wie finanziere ich mich?
– Kann ich Förderungen beantragen?
– Wo möchte ich wohnen und was kostet die Miete?
– Welche Lebenshaltungskosten erwarten mich?
– Gibt es Kosten für mein Wunschstudium?

Ein Studium ist sehr zeit- und kostenintensiv. Selbst ohne Studiengebühren muss das Leben finanziert werden, was vielen Abiturienten nicht leichtfällt. Sind Sie sich nicht sicher, ob das Studium Ihren Wünschen und Ihren Karriereplänen entspricht, sollten Sie sich nicht einfach hineinstürzen. Meist ist es kein Problem, Veranstaltungen und Seminare zu besuchen und mit den Universitätsmitarbeitern zu sprechen. Scheuen Sie nicht, die Fakultäten anzusprechen und nach Beratungsterminen zu fragen. Klären Sie dabei zum Beispiel, welche Anforderungen gestellt werden oder welche Berufsbilder sich aus dem Studium ergeben.
Auch der Vergleich die gleichen oder ähnlichen Studienfächer unterschiedlicher Universitäten lohnt sich: Die Ausrichtungen unterscheiden sich oft stark. Schon vor Antritt des Studiums können Sie durch die Wahl einer Universität und einer Fakultät eigene Schwerpunkte setzen.

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6. Work & Travel für Abenteuerlustige

Für viele Abiturienten ist die Zeit vor dem Abi anstrengend und mit wenig Abwechslung verbunden. Eine Auszeit durch ein sogenanntes „Work & Travel“ kann dann eine gute Möglichkeit sein, den Schulalltag hinter sich zu lassen. Wer nach dem Abi noch nicht genau weiß, wohin es einmal gehen soll, kann dabei unterschiedliche Arbeitsbereiche testen. Ein Work & Travel hat den Vorteil, dass die Arbeitseinsätze relativ spontan geplant und eher kurzzeitig sind. Daneben bleibt genügend Zeit zu reisen und die Umgebung zu erkunden.
Die meisten Abiturienten planen ihr Work & Travel im weiter entfernten Ausland. Wer erst einmal in der Nähe seiner Familie und Freunde bleiben möchte, kann aber natürlich auch innerhalb von Europa oder gar Deutschland bleiben. Im Vorfeld ist es hilfreich, sich über die Arbeitgeber für Work & Travel in der Region zu informieren, um einen groben Anlaufpunkt für die eigene Reise zu haben. Nach einiger Zeit können Jobs aber auch gut über persönliche Kontakte gefunden werden.

Einige Veranstalter bieten Unterstützung bei der Planung und Organisation des Work & Travel. Dazu gehört die Beantragung eines Visums, der Anreise und der Unterkunft. Auch der erste Arbeitgeber oder ein Mietwagen können von Deutschland aus organisiert werden. Etwas schwieriger, aber günstiger ist es, alles allein zu organisieren. Abiturienten, die ein Work & Travel planen, sollten die Anbieter miteinander vergleichen und abwägen, ob sich der Aufwand einer selbst organisierten Reise lohnt. In der Zeit während dem Schulabschluss bleibt dafür oft nicht viel Zeit.

Ein Work & Travel hat zahlreiche Vorteile. Die Arbeit ist meist ohne Vorkenntnisse gut machbar. Im Gegensatz zu einer normalen Reise können viele Einblicke in das normale Leben gewonnen werden. Nebenbei können auch die Sprachkenntnisse vertieft werde. Für viele Abiturienten ist ein Work & Travel die perfekte Kombination aus eigenständigem Reisen und vielen interessanten Arbeitserfahrungen. Sinnvoll ist es, wenn zu Anfang ein finanzielles Polster da ist.

7. Eine Sprach- oder Bildungsreise unternehmen

Auch nach dem Abi lohnt es sich, die eigenen Kenntnisse zu erweitern. Eine sehr gute Möglichkeit ist es, zum Erlernen einer Fremdsprache oder zum Vertiefen der im Abi geprüften Fremdsprachen ins Ausland zu gehen. Das gilt besonders dann, wenn ein Studium geplant ist, für das eine Fremdsprache unerlässlich ist. Dazu zählen beispielsweise Anglistik, Übersetzungswissenschaften oder ein Studium auf Lehramt in einer Fremdsprache.
In Sprachschulen kann die Sprache in einer kleinen Gruppe oder sogar im Einzelunterricht geübt werden. Nach dem Abi sind viele Abiturienten zwar in der Lage, gute Aufsätze zu schreiben, es fehlt aber an praktischer Übung. Genau diese Sprachpraxis ist es aber, die im späteren Berufsalltag benötigt wird.
Wer im Abi seine Wunschsprache nicht lernen konnte, kann dies ebenfalls danach nachholen. Das Beherrschen von Fremdsprachen ist auch für die weitere Karriere eine Kompetenz, die Ihnen sicher weiterhelfen wird. Auch Abiturienten, die in der Schule in den Fremdsprachen eher schlechte Noten hatten, können sich nun noch einmal verbessern. Der Schulabschluss kann damit noch einmal aufgewertet werden.

Eine Sprachreise muss selbst finanziert werden. Neben den Kosten für die Sprachschule fallen auch Kosten für die An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung an. Eine Sprachreise nach dem Abi kann mitunter sehr kostspielig sein. Wenn Sie ein Jahr bis zum Studium überbrücken möchten, lohnt es sich, die Sprachreise mit einem Nebenjob zu finanzieren.

Fazit – Auszeit oder gleich weiter lernen?

Im Jahr nach der Schule möchten viele Abiturienten erst einmal eine Auszeit vom Lernen. Die Schule vermittelt viele Fähigkeiten, aber durch ein Praktikum, Volontariat oder eine Reise werden viele weitere Kompetenzen vermittelt. Einige Möglichkeiten bieten sich auch für Schüler an, die keine ausgedehnte Reise finanzieren können. Gerade Sprachkenntnisse, kulturelle Kompetenz oder Arbeitserfahrungen in der Projektarbeit können bei der Berufsfindung später Pluspunkte sein. Selbstverständlich sollte das Jahr nach dem Abitur aber nicht nur im Hinblick auf die Karriere geplant werden. Eine der wichtigsten Kompetenz nach der Schulzeit ist es, das selbstständige Leben und die eigenen Fähigkeiten kennenzulernen. Nicht selten führt der Weg dabei auf Umwegen zum eigentlichen Traumjob.