Ein Kinderparadies für Zuhause – Das Bällebad

Ein Juchzen, ein Jubeln und das Kind versinkt ein in ein Meer bunter Plastikbälle. Das Bällebad gehört heute wie früher zu den beliebtesten Spielattraktionen der kleinen und großen Abenteurer. Als absolutes Highlight im Kinderzimmer erfüllt es den Wunschtraum vieler Jungen und Mädchen: Eintauchen, Bälle werfen, Schätze suchen oder einfach nur Herumtoben – die Spielemöglichkeiten im Bällebad sind vielfältig und versprechen auf jeden Fall jede Menge Spaß!

Das Bällebad früher und heute: Geschichte und Entwicklung

Die ersten gepolsterten und mit Bällen gefüllten Gruben wurden im Jahr 1976 bekannt. Die Verbreitung der großartigen Spieleattraktion für Kinder erfolgte dann über Freizeitparks und Spaß Zentren sowie Kindergärten, Karneval und Spielhallen. Vor allem Fast Food Restaurants und Möbelhäuser steuerten zu dem immer höheren Bekanntheitsgrad des Bällebads bei. Die ersten Indoor Spielplätze bauten die bunten Plastikbälle innerhalb von Labyrinths, Klettergerüsten und Rutschbahnen ein. In der weiteren Entwicklung konnten kleinere Versionen der Bällebäder beispielsweise für Kindergeburtstage oder andere Party gemietet werden. Schließlich boten Hersteller erste Modelle für das Kinderzimmer an. Bis heute reißen die Verkaufszahlen der mit farbenfrohen Bällen gefüllten Becken nicht ab, welche inzwischen in zahlreichen Formen, Größen und Variationen erhältlich sind.
Der nachstehende Artikel stellt das Bällebad im Kinderzimmer als Attraktion vor. Er beleuchtet dessen Vorzüge und Nachteile, nennt die unterschiedlichen Modelle und gibt wertvolle Tipps zum Kauf eines Bällebades.

Das Bällebad als Attraktion im Kinderzimmer

Ob klein, ob groß, rund, eckig oder sogar in einer besonderen Form wie einem Piratenschiff: Das Bällebad im Kinderzimmer erfüllt für viele Kinder einen Herzenswunsch. In seiner farbenfrohen Pracht bildet es den Hingucker schlechthin. Als Highlight für jeden Besuch, bei jeder Feierlichkeit, Party und insbesondere auf dem Kindergeburtstag lässt es die Kinderaugen leuchten. Junge und auch ältere Abenteurer und Entdecker stürzen sich mit Begeisterung in das kunterbunte Bällemeer, lassen mit immer neuen Spielideen hier ihrer Fantasie freien Lauf und tauchen ab in ein Kinderparadies aus Spaß und Vergnügen.

Die Vorteile und Nachteile der bunten Bälle im Kinderzimmer
Die folgende Übersicht fasst die Vorzüge ebenso wie die eventuellen Nachteile eines Bällebades im Kinderzimmer für einen optimalen Überblick zusammen.

Die Vorteile von einem Bällebad im Kinderzimmer

– Die optimale Entwicklungsförderung der Kinder
Das Bällebad im Kinderzimmer fördert die Entwicklung kleiner und großer Kinder auf vielfältige Weise. Die Bewegung auf und zwischen den bunten Plastikbällen erfordert eine hohe Konzentration und den Einsatz fast aller Sinne und Fähigkeiten, um per aktiver Motorik die ständige Balance zu halten. Beim Rollen, Drehen, Rutschen, Federn und Gleiten lernen die Abenteurer eine sehr gute Körperwahrnehmung. Indem sie sich in das Bälle-Meer fallen lassen, werden Ängste überwunden, Risiken abgeschätzt und das Selbstbewusstsein trainiert. Daneben bieten die kunterbunten Farben der Bälle ein ständig wechselndes Farbspiel, welches die Augen geschult. Ständig gilt es, einen der Plastikbälle zu fixieren, zu greifen oder zu beobachten. Die Kinder lernen den Umgang mit einem Ball: Sie werfen, rollen, prellen, fangen und entwickeln durch Beobachtung und eigene Aktion, wie die runden Spielzeuge reagieren und kontrolliert werden können. Schließlich regt das Spiel im Bällebad durch die riesige Auswahl an Möglichkeiten sich auszuprobieren, die Fantasie der Kinder an. Immer neue Ideen lassen sich verwirklichen, sodass das Bälle Paradies nie seinen Reiz verliert.

– Der enorme Spaßfaktor
In die farbenfrohe Spielattraktion abzutauchen, auf den Bällen herum zu rutschen, diese zu werfen, sich darin zu vergraben, einen Schatz zu verstecken und zu suchen: Dem Ideenreichtum kleiner und großer Entdecker sind beim Spielen im Bällebad keine Grenzen gesetzt. Kaum verwunderlich, dass ein Bällebad im Kinderzimmer Begeisterungsstürme auslöst, verspricht es doch den Sprung in eine wunderbare, bunte Fantasiewelt voller Spaß und Vergnügen!
– Die Eignung für eine sehr breite Altersgruppenspanne
Schon im Babybalter stellt das Bällebad eine Attraktion im Kinderzimmer dar. Kleine Krabbler entdecken die kunterbunten Bälle mit Mund und Händen, fangen an zu werfen und rutschen mit Vergnügen auf der beweglichen Oberfläche des Bällemeeres herum. Ebenso begeistert stürzen sich Ein- bis Dreijährige in die bunten Fluten. Bei entsprechender Größe bleibt das Bällebad tatsächlich bis ins Schulalter interessant für die Kids und erfüllt damit als eines von recht wenigen Spielgeräten die Bedürfnisse einer extrem breiten Altersgruppenspanne.

– Die einfache Hygiene
Alle Teile des Bällchenbades sind leicht abwaschbar, sodass trotz reger Benutzung stets ein guter hygienischer Zustand gewährleistet werden kann. Die Plastikbälle lassen sich einfach in der Badewanne oder beispielsweise in einem Kissenbezug in der Waschmaschine säubern. Je nach Angaben des Herstellers darf auch das Becken in Maschine gereinigt oder mit einem feuchten Tuch behandelt werden.

– Das selbstständige Spielen
Natürlich dürfen Mama und Papa oder andere erwachsene Personen sich gerne am ausgelassenen Treiben im Bällebad beteiligen. Es erweist sich aber ebenso als Vorteil der Spielattraktion, dass die Kinder sich hier auch alleine vergnügen, sodass den Eltern ein wenig Zeit für sich bleibt. So kann beispielsweise der Haushalt erledigt werden, während die Kleinen sich vollkommen selbstständig beschäftigen.

Eventuelle Nachteile eines Bällebades im Kinderzimmer:

– Die Verletzungsgefahr
Bei ungeübten Krabblern, Schwimmern und Abenteurern aller Art und Altersgruppen kann es auch im Bällchenbad hin und wieder zu Verletzungen kommen: Gerade bei mehreren Kindern stoßen im Eifer des Gefechts schon einmal die Köpfe zusammen. In der Regel gilt das Bällebad jedoch tatsächlich als ein Spielerlebnis mit in Relation zum Spaßfaktor extrem geringen Verletzungsrisiko, da insbesondere keine scharfen Kanten oder Ecken vorhanden sind.

– Der Platzbedarf
Selbstverständlich bietet nicht jedes Kinderzimmer ausreichend Platz für ein drei Quadratmeter großes Bällebad. Doch auch die kleineren Versionen der Spielattraktion lassen Kinderherzen höherschlagen und sind jeden Zentimeter des beanspruchtes Raumes wert.

– Die Aufräumarbeiten
In ihrem Übermut befördern die Kleinen die bunten Plastikbälle während des wilden und ausgelassenen Tobens im Bällebad gerne über dessen Abgrenzungen hinaus. Auch falls eine meist durch Bänder und Klettverschlüsse verschließbare Öffnung vorhanden ist, schaffen die Kinder es garantiert, die Bälle im gesamten Zimmer zu verstreuen. Auf den ersten Blick mag manch ein Erwachsener da die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Jedoch lässt sich das Chaos mithilfe einer kleinen Kiste, in der die Bälle gesammelt und danach in das Bällebad geschüttet werden, leicht beseitigen. Am besten helfen die Verursacher der Bescherung von Anfang an mit. Mit ein bisschen Geschick finden die Kinder auch an der Aufräumaktion Spaß und erledigen diese das nächste Mal sogar alleine.

Das Bällebad und seine verschiedenen Varianten

Die mittlerweile enorme Auswahl an unterschiedlichen auf dem Markt erhältlichen Varianten des Bällebads lässt bei Eltern und Kindern keinen Wunsch mehr offen. Je nach individuellen Ansprüchen und Bedürfnissen kann zwischen sehr großen, mittelgroßen und kleineren Modellen gewählt werden. Ebenso wie die Höhe variiert auch die Farbe des Bällebads. Die Plastikbälle dürfen komplett bunt, in bestimmten Farben oder Farbkombinationen oder sogar mit Schwarzlicht gewählt werden. Formen des Beckens reichen von rund über quadratisch, rechteck- und sechseckig bis zu lustigen Häusern, Zelten, Fischen, Pilzen, Schlössern, Autos und zum Beispiel Piratenschiffen. Auch mit Tieren oder beispielsweise Sternen bedruckte Bällebäder können erstanden werden. Einige Hersteller bieten außerdem das Bällebad mit Tunnel oder eingebautem Basketballkorb an. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Auch Zubehör wie Taschen für die Bälle oder das Becken sind oft im Lieferumfang enthalten. Daneben versprechen zum Beispiel Ballkanonen einen besonderes Spielvergnügen.

Wer sich eine sehr preisgünstige Alternative wünscht, baut das Bällebad aus einem einfachen Planschbecken und den bunten Plastikbällen selbst. Diese Vorrichtung verzichtet allerdings auf die üblichen Qualitätsmerkmale eines klassischen Bällebades.

Welche Kriterien im Allgemeinen beim Kauf eines Bällchenbades Beachtung finden sollten, zeigt der nächste Abschnitt dieses Artikels.

Kaufratgeber zum Thema Bällebad

Beim Kauf eines Bällchenbades für das Spielzimmer der Kinder gilt es einige Punkte zu beachten, welche die folgende Aufzählung übersichtlich auflistet.

– Qualitätsmerkmale
Wie bei allen Spielgeräten und Spielsachen sollte an der Unbedenklichkeit der Materialqualität nicht gespart werden. Sowohl das Bällebad als auch die Bälle sind geruchs- und bpa- frei erhältlich. Bestenfalls ist das Becken zudem waschmaschinen- geeignet.

– Größe und Form
Je nach dem im Kinderzimmer ausgemessenen und zur Verfügung stehenden Platz kann nach eigenem Belieben die Größe und Form des gewünschten Bällebades ausgewählt werden. Die Auswahl verschiedener Modell lässt hier keinen Wunsch offen.

– Art der Plastikbälle
Hersteller bieten die Plastikbälle kunterbunt, in bestimmten Farbkombinationen oder sogar mit Schwarzlicht an. Meist sind die Bälle im Lieferumfang des Beckens enthalten, sie können jedoch auch einzeln in Menge von 50 bis zu 500 Stück nachbestellt werden.

– Zubehör
Das Bällebad ist oft im Set mit passenden Taschen für das Becken und die Plastikbälle erhältlich, welche sich vor allem für unterwegs oder beim Verstauen als sehr praktisch erweisen.

Das Meer aus Plastikbällen – auf jeden Fall eine Empfehlung wert

Ein Bällebad für das Kinderzimmer darf zusammenfassend auf jeden Fall sehr empfohlen werden. Das kunterbunte Vergnügen fördert die Entwicklung einer breiten Altersgruppenspanne der Kinder und bietet gleichzeitig einen enorm hohen Spaßfaktor für den Nachwuchs. Mit einem sehr guten Gefühl können Eltern ihren Kindern damit einen riesige Freude machen und ihre Augen zum Strahlen bringen.