Urlaub in den USA – Camping-, Wohnmobil- oder Hoteltour?

Bei den USA handelt es sich um eine Reisedestination, welche allein schon aufgrund ihrer Größe eine Vielzahl an unterschiedlichen Attraktionen erwarten lässt. Dazu zählen nicht zuletzt schillernde Metropolen wie New York mit seinem interkulturellen Potpourri, der Freiheitsstatue und dem legendären Broadway, der mondäne Glanz Hollywoods in Los Angeles sowie das berühmt-berüchtigte Las Vegas mit seinen unzähligen Vergnügungsstätten, welche Spiel und Spaß versprechen. Diese sind jedoch auch in der märchenhaften Welt Disneys in Florida Garantie.

Nicht von ungefähr gilt der in Orlando gelegene Park als größter Touristenmagnet des Landes und zieht täglich sowohl große als auch kleine Bewunderer in seinen Bann. Abgesehen davon bieten natürlich auch die facettenreichen Landschaften der USA Grund genug für einen Besuch. Zu den spektakulärsten Naturschauspielen zählen unter anderem der Grand Canyon, Yosemite und Yellowstone. Dass eine engere Auswahl angesichts all der reizvollen Optionen oftmals schwer fällt, erklärt sich von selber. Eine Lösung verspricht hier vor allem die Entscheidung für eine unkonventionelle Reiseform, welche durch möglichst viele und abwechslungsreiche Programmelemente brilliert.

Von der Qual der Wahl oder wie man möglichst viel von den USA zu sehen bekommt

Dass es angesichts all der aufregenden Attraktionen, die die USA für ihre BesucherInnen bereithält, schon fast einer Sünde gleichkommt, wenn man seinen Urlaub lediglich an einem einzigen Ort verbringt, ist nachvollziehbar.
Zwar lassen sich auch auf diese Weise, beispielsweise in Form von Tagesausflügen, unterschiedliche Sehenswürdigkeiten besuchen, einen realistischen Eindruck von dem natürlichen und kulturellen Reichtum des Landes erhält man jedoch sicherlich nur, wenn man sich für eine etwas mobilere Reiseform entscheidet. Zur Wahl stehen hier unter anderem die besonders beliebten Rundreisen, welche die TeilnehmerInnen je nach Schwerpunktsetzung in die Natur, die Geschichte oder Kultur des Landes entführen. Dabei variiert in der Regel nicht nur die Art der Unterkünfte, sondern auch der Transportmöglichkeiten.

Verschiedene Reiseformen im Diskurs

Bei der Wahl der Reiseart kommt es letztendlich vor allem auf die Wünsche und Erwartungen der jeweiligen BesucherInnen an. Eine Hoteltour verspricht in erster Linie maximalen Komfort und Luxus. Bucht man eine feste Reise, so muss man sich in der Regel um nichts mehr kümmern, sondern wird von kompetenten Reiseleitern auf Schritt und Tritt begleitet. Je nach individuellem Geschmack bietet sich im Hotel grundsätzlich die Möglichkeit der Verpflegung, so dass man sich ganz auf seine Besichtigungen konzentrieren kann und zu jeder Tageszeit mit den besten kulinarischen Köstlichkeiten versorgt wird, die die jeweilige Region zu bieten hat.

Weiterer Pluspunkt sind Reinigungs- und Zimmerservice. Abgesehen von dem Packen der eigenen Habseligkeiten muss man sich beim Verlassen des Hotelzimmers keine Gedanken um Ordnung und Sauberkeit machen. Zudem ist das Hotelpersonal in der Regel rund um die Uhr da, um den Gästen sowohl kleine als auch große Wünsche buchstäblich von den Augen abzulesen. Doch was für die einen der Inbegriff der Entspannung ist, wird von anderen eher als Einschränkung empfunden. Möchte man in seinem Urlaub lieber frei und unabhängig sein, so empfiehlt sich eine Reise mit eigenem Wohnmobil oder Zelt. Hierbei handelt es sich um Varianten, die schon fast zu einem Markenzeichen für einen individuellen Urlaub in den USA geworden sind. Schließlich erreicht man nur bei dieser Art der Unterkünfte das Gefühl der grenzenlosen Freiheit.

Während man im Rahmen einer Hoteltour unter anderem an feste Essenszeiten sowie An- und Abreisetermine gebunden ist, kann man auf einer Reise im Wohnmobil spontane Entscheidungen treffen und beispielsweise auf Wunsch an einem Ort länger als ursprünglich geplant verweilen. Diese Form der Flexibilität und Mobilität erhöht sich natürlich noch einmal um ein Vielfaches, wenn man sich für einen Campingurlaub entscheidet, da ein Zelt einfach weniger Platz als ein Wohnmobil einnimmt, so dass man sich selbst bei einer relativ kurzfristigen Vorbereitungszeit in der Regel keine Sorgen um eine Übernachtungsmöglichkeit machen muss.

Camping als attraktive Option für mobile und freiheitsliebende Reisende

Outdoor-Reisen liegen im Trend. Und wenn man sich erst einmal mit dem großen und gut ausgebauten Netzwerk an Campingplätzen in den USA wie beispielsweise ‚Kampgrounds of America‘ vertraut gemacht hat, dann kommt für viele Reisende keine andere Art der Unterkunft mehr in Frage. Grundsätzlich ist es natürlich empfehlenswert, sich im Vorfeld ausreichend über die Bestimmungen an den jeweiligen Orten zu informieren. Während das wilde Campen in einigen Bundesstaaten untersagt ist, machen andere dahingehend Zugeständnisse, wenn man sich vorab ordnungsgemäß registriert. Zu beachten ist, dass in den USA der Begriff Camping nicht nur für die Unterkunft im Zelt, sondern auch im Wohnwagen gebraucht wird. Auf den meisten Plätzen gibt es zudem die Möglichkeit, ein Zelt beziehungsweise eine Hütte zu mieten. Die Vorteile dieser Übernachtungsvariante liegen klar auf der Hand.

Ob man sich nun für eine Reise im Mietwagen, auf dem Motorrad oder Fahrrad entscheidet, beim Camping kommt man Land und Leuten besonders nahe. Zudem lässt sich ein Zelt relativ leicht transportieren und im Notfall nahezu überall aufstellen. Hinzu kommt der finanzielle Faktor. Camping ist nach wie vor die günstigste Option, ein großflächiges Land wie die USA zu erkunden. Im Vergleich zum Wohnmobil bietet die Übernachtung im Zelt zudem weitaus intensivere Naturerlebnisse und so ist es leicht nachvollziehbar, dass es für viele USA-BesucherInnen nichts Denkwürdigeres als die Nächte gibt, die sie beispielsweise beim Camping unter freiem Wüstenhimmel verbracht haben. Hinzu kommt der im Vergleich zum Wohnmobil weitaus geringere Reinigungsaufwand. Schlafsack und Zelt lassen sich schnell wieder zusammenpacken und verstauen, während ein Wohnwagen der regelmäßigen Säuberung bedarf.

Abschließend lässt sich festhalten, dass die hier vorgestellten Reisearten durchweg durch ein erhöhtes Maß an Mobilität überzeugen und intensive und authentische Einblicke in ein faszinierendes Land garantieren. Welcher der unterschiedlichen Varianten man letztendlich den Vorzug gibt, bleibt den individuellen Vorlieben überlassen.

Bild: Michael Struppek / pixelio.de

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