Vorteile und Nachteile einer Faltenbehandlung

Die Behandlung von unerwünschten Falten wird schon seit langer Zeit zum Zwecke der Ästhetik eingesetzt. Hiervon ist in erster Linie das Gesicht betroffen. Aber nur die wenigsten wissen, dass Hilfsmittel wie Hyaluron oder Botox bereits vor mehreren Jahrzehnten entdeckt wurden. Zwar wurden sie zunächst nicht zur Faltenbeseitigung eingesetzt sondern leisteten gute Dienste in anderen Bereichen der Medizin, dennoch offenbarte sich bald ihre positive Wirkung auf die Verjüngung der menschlichen Haut. Botox avancierte schnell zum beliebtesten Faltenentferner. Entdeckt wurde dieser sensationelle Effekt von Alan Scott, einem Arzt, der das Mittel im Jahre 1980 zur Therapie des Schielens einsetzte.

Der aus San Francisco stammende Mediziner berichtete von seinen Patienten, die wenige Tage nach der Behandlung mit Botox bereits viel jünger aussahen, da die Falten massiv reduziert waren. Seit dem Jahre 1997 steht eine weitere Substanz zur Faltenreduzierung zur Verfügung – die Hyaluronsäure. Auch sie wurde ursprünglich zu Therapiezwecken in anderen medizinischen Bereichen eingesetzt. Dieses Mittel ist so gut verträglich, dass es mittlerweile zur Therapie von Falten an vorderster Front dient. Zur Zeit ist auch die Therapie mit einem Laser weit verbreitet. Beliebt ist auch die Methode der Faltenunterspritzung mit Eigenfett oder Kollagen.

Die Vorteile der Faltenbehandlung

Die Vorteile der Faltenreduzierung liegen zunächst natürlich auf der Hand: Attraktivität, Schönheit, Erfolg, Glück. Viele dieser Dinge werden mit dem Aussehen assoziiert. Allerdings gibt es noch einen weiteren Vorteil, den kaum jemand bedenkt: die individuelle Lebenserwartung. In der Tat, es ist wahr. Wer jung aussieht, lebt auch länger. Ganz nach dem Motto: Zeig mir dein Gesicht und ich sage dir, wie lange du lebst. Das ist durchaus bitter für viele, aber auch wie ein Hoffnungsschimmer für diejenigen, die nicht mit jugendlicher Haut gesegnet sind. Warum also nicht ein bißchen nachhelfen? Die moderne Medizin macht es möglich, und das mit einem gut kalkulierbaren Risiko für die Gesundheit.

Die Nachteile der Faltenbehandlung

Manche Wege zur Faltenreduzierung haben durchaus Nachteile. Bei der Botox-Methode treten beispielsweise an den Injektionsstellen Hautrötungen auf, die Mückenstichen ähneln. Auch ist es erforderlich, die Prozedur mehrmals zu wiederholen. Bei Botulinumtoxin handelt es sich um ein Gift. Bei zu tiefer Injektion dieses Botulinumtoxin entspannen die Muskeln, die unter anderem für Bewegungen zuständig sind wie beispielsweise im Augen-Lid-Bereich. Auf diese Weise kann eine Lidhebeschwäche entstehen. Außerdem kann es nach dem Eingriff zu Ungleichmäßigkeiten im Bereich von Mund und Lippen kommen.

Typisch dafür sind zum Beispiel hängende Lippen bzw. Mundwinkel. Weiterhin können Funktionsstörungen des Nervensystems auftreten, die sich in Form von Missempfindungen äußern. Meist sind diese Störungen nur von kurzer Dauer, jedoch können sie auch als bleibende Schäden auftreten. Manchmal kommt es zu Allergien, die sich als Hautausschläge, Schwellungen oder Juckreiz bemerkbar machen. Das Unterspritzen mit Eigenfett beispielsweise ist da wesentlich weniger problematisch, und auch die Behandlung mit einem Laser birgt weniger Risiken.

Fazit

Zusammenfassend läßt sich sagen, dass die Faltenreduzierung unter Zuhilfenahme verschiedenster biochemischer Methoden auf jeden Fall eine große Hilfestellung für sehr viele Menschen ist. Wir alle wissen, wie wichtig unser Aussehen ist – nicht nur für uns selbst, sondern auch die weitere Wirkung auf andere entscheidet über Erfolg oder Misserfolg. Auch wenn viele es nur zu gerne leugnen – vermutlich aufgrund persönlicher Defizite – so ist es dennoch wahr. Wer es sich leisten kann, sollte eine professionelle Faltenbehandlung in Betracht ziehen.

Bild: Jakob Ehrhardt / pixelio.de

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